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Mitwirkende im Jahr 2019

 

Moritz Demer

Gesamtleitung

Moritz Demer stammt aus dem Berchtesgadner Land, hat Volksmusik, Alte Musik und Konzertharfe am Richard-Strauss-Konservatorium in München und der Musikhochschule Trossingen studiert und unterrichtete bis Juli 2009 an der Sing- und Musikschule Inzell sowie an der Städtischen Sing- und Musikschule München. Darüber hinaus ist er in barocker bzw. klassischer Musik ausgebildet. Zuletzt organisierte und leitete er zahlreiche Veranstaltungen und wirkte als Solist, sowie in verschiedenen Ensembles bei Konzerten im In- und Ausland, und auf diversen Tonträgern mit. Seit 2009 ist er Schulleiter der Münchner Schule für Bairische Musik.

Josef Kriechhammer

Schauspieler, Autor und Regisseur. Seit beinahe 20 Jahren verkörpert der aus dem Salzburger Flachgau stammende Autodidakt all diese Facetten des künstlerischen Schaffens. Viele Adventstücke, historische Dramen und Komödien entstammen seiner Feder und wurden unter anderem im Rahmen des Ainringer Theatersommers, des Oberösterreichischen und Münchner Advents sowie der heimischen Walser Kulturszene zur Aufführung gebracht. Besonders tiefen Eindruck beim Publikum hinterließ die 2013 fertiggestellte Passion, die in den Jahren 2014 und 2016 mit großem Erfolg im bayerischen, salzburgischen und oberösterreichischen Raum in Szene gesetzt wurde. Im Jahre 2009 überarbeitete der Künstler sein Theaterstück „Grenzland“ in ein Drehbuch und führte Regie bei dessen Verfilmung. Schließlich erschien im Jahr 2015 sein erster Roman:  „Gleich Steinen am Grund des Sees“. In diesem Werk gelingt es dem Autor auf eindrucksvolle Weise, die Tiefe menschlicher Beziehungen auszuloten und voller Spannung die schicksalhafte, in Vergessenheit geratene Verbindung mehrerer Personen ans Tageslicht zu bringen. Die Intensität seiner Beschreibungen und die immer wieder durchscheinende Liebe zur Sprache brachten ihm in einer der vielen Rezensionen den entfernten Vergleich mit Adalbert Stifter ein.

Mit Worten die Gedanken zu beflügeln, mit eindrucksvollem Schauspiel die Menschen in andere Welten zu entführen, so könnte man das Ziel seines Schaffen am besten beschreiben. Dass dabei eine Prise feinen Humors nicht fehlen darf, versteht sich von selbst. Öffnet doch nichts nachhaltiger die Herzen der Menschen als ein Lachen.

Herta Albert

Herta Albert kommt aus Walpertskirchen, Lkr. Erding, ist beruflich im Exportfinanzierungsgeschäft einer Bank tätig und widmet ihre Freizeit fast ausschließlich der Musik. Schon sehr früh begann sie mit Klavier- und Orgelspiel und sang bereits im Alter von 11 Jahren im örtlichen gemischten Chor, den sie von 2002 bis 2017 selbst leitete. Während sie sich als nebenamtliche Kirchenmusikerin um die Gottesdienstgestaltung ihrer Pfarrgemeinde kümmert, entdeckte sie durch ihren Mann Martin die Volksmusik. Mit ihm ist sie auf Musizierwochen unterwegs und singt als „Buchsbaumer Zwoagsang“.

Duschlhof G`sang

Seit dem Jahr 2011 halten wir als „Duschlhof G’sang“ in unserer Familie die Singtradition aufrecht. Barbara, die Mama, ist seit mehr als vier Jahrzehnten in der traditionellen Volksmusik verwurzelt. Dadurch sind auch Martin, Elisabeth und Johannes bereits im frühen Kindesalter in die alpenländische Volksmusik gesanglich und musikalisch hineingewachsen.

Daheim sind wir inmitten des Rottaler Bäderdreiecks, einem wunderschönen Hügelland in der „Niederbayerischen Toskana“. Beheimatet auf dem „Duschlhof“ in Huckenham, einem stattlichen Vierseithof in der Gemeinde Bayerbach. 

Über Niederbayern hinaus sind wir mit unserem Viergesang auch gerne in Oberbayern, dem benachbarten Österreich oder in Südtirol unterwegs. Auch Aufnahmen im Bayerischen Fernsehen sowie CD- und Rundfunkaufnahmen runden unsere Aktivitäten ab.

Neben dem niederbayerischen Liedgut aus dem Brauchtum im Jahreskreis – von Frühjahr bis Winter und von lustig bis staad – pflegen wir Volksweisen aus dem gesamten Alpenraum sowie manch raren Liedschatz aus unserer Region und wollen diese weitertragen. Die Lieder der Advent- und Weihnachtszeit liegen uns dabei mit den gefühlvollen und ausdrucksstarken Melodien besonders am Herzen. 

Beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck wurden wir für unseren reinen und homogenen Familiengesang ausgezeichnet und im Jahr 2019 für unser Engagement in der traditionellen Volksmusikpflege im Bezirk Niederbayern geehrt.

Ein wundervolles gesangliches Miteinander der „jungen und oidn“ Duschl’s erfüllt uns seit Jahren mit viel Herzblut, gemäß dem Motto: „I glaub, I hab Recht“!

 

Holzklang

Seit 2008 musizieren die beiden Sarntaler Markus Hochkofler und Hannes Premstaller zusammen mit Michaela und Florin Pallhuber aus Verdings/Klausen. Die Liebe zur feinsinnigen Volksmusik aus dem Alpenraum verbindet die 4 Musikanten auf besondere Weise. Außer auf alpenländische Volksmusik und Stücken aus eigener Feder trifft man im Spielgut dieser kleinen Besetzung auch auf eigene Bearbeitungen von Werken großer Meister wie Mozart, Haydn, Chiesa …

Hannes Premstaller
Klarinette, Bassklarinette

Florin Pallhuber
Zither, Gitarre

Michaela Pallhuber
Gitarre, Harfe

Markus Hochkofler
Hackbrett, Harmonika, Gitarre

Laubensteiner Bläser

Die „Laubensteiner Bläser“ wurden im Jahr 1993 gegründet und gingen aus der Formation „Rupertiblech“ hervor.
Die vier Musikanten, Andreas Wörndl aus Aschau, Andreas Hilger aus Rottau, Erich Gawlik aus Aschau und Peter Reiter aus Bad Ischl haben sich seitdem einen eigenen Klang erarbeitet der bei kirchlichen und festlichen Anlässen gern gehört wird.
Besonders unterstrichen wird der musikalische Charakter der beiden Flügelhörner, der Basstrompete und der Tuba durch die Stücke von Erich Gawlik und Peter Reiter.

Ensemble des Münchner Advent

Mit sehr einfühlsamen Klängen spannen die Musikerinnen und Musiker einen musikalischen Bogen über das gesamte Adventsingen. Heitere, bewegte Melodieverläufe zeichnen ihr markantes Musikantengespür aus. Das Ensemble setzt sich aus namhaften Musikerinnen und Musiker aus dem ganzen Alpenraum zusammen. Die große Instrumentenvielfalt garantiert eine abwechslungsreiche Klangästhetik.

Mitwirkende: 

  • Florian Asang – Geige
  • Peter Kiesenhofer – Geige
  • Anna Stockinger – Cello
  • Roswitha Breinlinger – Oboe
  • Johanna Landmann – Flöte
  • Michael Dumfart – Klarinette
  • Moritz Demer – Harfe
  • Carolin Schmid – Kontrabass

Wiesberger Dreigesang

Der Wiesberger Dreigesang besteht seit dem Sommer 2008. Magdalena und die beiden Schwestern, Christina und Maria sind alle drei, familär bedingt, mit dem Volkslied und der Volksmusik aufgewachsen. Sie haben es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, dieses meist schon vergessene Liedgut auch unter jungen Leuten zu verbreiten und diese dafür zu begeistern. Die drei Sängerinnen spielen jeweils mehrere Instrumente und können gesanglich auf eine fundierte Ausbildung am Mozarteum Salzburg zurückgreifen. Sie legen viel Wert auf eine eigene Interpretation der Volkslieder, wobei es ihnen dennoch ein besonderes Anliegen ist, den Charakter der Volkslieder zu wahren. Neben der Volksmusik sind die drei auch in verschiedenste andere Projekte im Bereich Klassik, Jazz- und Popularmusik involviert. Der Name der Gruppe setzt sich aus den Herkunftsorten der Sängerinnen zusammen: Wiestal und Spumberg (Salzburger Land), Österreich.

Chor des Münchner Advent

Der Chor des Münchner Advent setzt sich aus begeisterten Sängerinnen und Sängern der Landeshauptstadt sowie Ober- und Niederbayern zusammen. Freunde der Wastl Fanderl Schule, die teils auch in verschiedenen (Volksmusik-) Gesangsgruppen singen, bereiteten sich in intensiver Probenarbeit auf das gemeinsame Projekt vor und bereichern den Münchner Advent mit feinen, homogenen aber auch kraftvollen Klängen. Wir freuen uns, dass Herta Albert auch heuer wieder die Chorleitung übernommen hat.

Freies Ensemble Wals

Seit nunmehr zwölf Jahren bilden Schauspieler in ständig wechselnder diese Formation rund um den Regisseur und Autor Josef Kriechhammer. Eine ganz wesentliche Rolle spielt im Jahresablauf des Ensembles die künstlerische Mitgestaltung des Münchner Advents. Selina Wieland, Benedikt Huber, Eva Hauthaler, Georg Wiesbacher, Hansi Butzhammer, Sabine Kern, Marina Krug, Kerstin Schlager, Helga Pölzl und Josef Kriechhammer, das sind die Namen der Mitwirkenden der diesjährigen Produktion „Die Reise des Herodes“. Viele der Akteure blicken, trotz ihres jugendlichen Alters, bereits auf eine lange schauspielerische Karriere zurück. Ob historische Dramen im Rahmen des Ainringer Theatersommers, die Umsetzung der Passion „Ehe der Hahn dreimal kräht“ oder als Mimen vor der Kamera bei der Verfilmung von „Grenzland“, sie beeindruckten in allen Genres durch ihr Talent und die in der Weiterbildung erworbenen Fähigkeiten. Dieses Ensemble zeichnet vor allem aus, dass es offen ist für alle Menschen, die ihre Liebe zum Schauspiel verwirklichen wollen und deren Herzenswunsch es ist, einmal auf jenen Brettern zu agieren, die die Welt bedeuten.

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Über das normale Leben, das Gefühl des „Sich-aufeinenader-Verlassen-Könnens und tiefsinnige Momente auf der Bühne“
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